Mehr, mehr, mehr! — Wieviel ist genug?

Wachstum gilt in der Moderne als Ideal des Fortschritts.
Der erste Bericht an den Club of Rome vor 45 Jahren
wie auch der aktuellste Bericht erinnern daran, dass das
ökonomische Wachstum ökologische Grenzen hat.
Die Frage stellt sich, ob und wie ein gutes Leben auch
ohne Wirtschaftswachstum möglich ist.

Die Philosophie beschäftigt sich seit ihren Anfängen
mit der Frage nach dem guten Leben. In seinem Beitrag
diskutiert der Referent Ansätze des guten Lebens,
die ohne die Wachstumsidee auskommen und in der
heutigen Welt anwendbar sind. Dabei geht es nicht nur
um das individuell gute Leben, sondern auch um das
gute Zusammenleben und die Gerechtigkeit zwischen
Generationen.

Viele Menschen sagen, dass das Glück das Wichtigste
im Leben sei und meinen damit ihr eigenes Wohlbefinden.
Man kann allerdings einwenden, dass sich Glück
genau dann einstellt, wenn wir etwas Sinnvolles tun;
Glück ist dann quasi das Nebenprodukt einer erfüllten
Sinnsuche. Es geht nicht um immer mehr, sondern
um gut und genug. Dazu ist eine nicht-instrumentelle
Beziehung zur Umwelt, zu anderen Menschen und
zu uns selber nötig.

Im Anschluss an das Referat haben Sie Gelegenheit,
die angestossenen Ideen zu diskutieren und Fragen
zu stellen.

Inputreferat

Prof. Dr. Bruno Frischherz

Dozent für Kommunikation und Ethik an der Hochschule Luzern

Ort und Zeit 
Bibliothek Zug 
St.Oswaldsgasse 21 
6300 Zug

Freitag 07. Juni 2019 
Beginn 18 Uhr 
Apéro interculturel 

Info 
Rupan Sivaganesan 
079 911 22 22 
Anmeldung erwünscht

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